Johanna Hamberger und Werner Käser holen Podestplätze auf dem Nürburgring

„Rad am Ring“ ist ein internationales Radsport-Event, das seit 2003 auf dem Nürburgring in der Eifel ausgetragen wird. Die Strecke führt sowohl durch die hochmoderne Formel-1-Arena als auch über die legendäre Nordschleife und ist mit einer Länge von 25 km, 500 Höhenmetern, Steigungen bis 17 Prozent und ca. 60 Kurven eine Herausforderung für jeden Rennradfahrer. Am vergangenen Wochenende bildete der legendäre Nürburgring wieder die optimale Bühne für über 6.000 Athleten, um in den verschiedenen Disziplinen wie Jedermann-Rennen über 25, 75 und 150 km, sowie 24-Stunden-Rennen als Einzelfahrer, im 2er-, 4er-, oder 8er Team die „Berg- und Tal Bahn“ in Angriff zu nehmen.

Vom RC Straubing ging Johanna Hamberger (Team Free Wheels) beim Jedermann-Rennen über 3 Runden (75 km) an den Start und finishte als Zweitplatzierte in der AK MAS4w mit 3:05 Std. nur 4 Min. hinter Karin Weinert (Sebamed Racing Team) und 21 Min. vor der drittplatzierten Barbara Prautsch (Münster).

Werner Käser kam auf Anfrage von Wolfgang Hoffmann (Heidelberg) für das 24 Std. Rennen in ein 4er Team, das – wie sich nach den ersten Runden zeigte – mit Walter Frank (Tirschenreuth) und Sam Weis (Wolnzach) in der AK Master 4 eine beeindruckende Vorstellung bot. Unter dem Teamnamen WaWoWeSa 240+ (die Vornamen der Teammitglieder abgekürzt, sowie das von der Wettkampfbestimmung geforderte Mindestalter, errechnet durch Addition der Alterszahlen aller Teammitglieder) spulten die Fahrer Runde um Runde ab, sorgten für perfekte Übergaben des Zeitnahme-Chips in der Wechselzone und erreichten nach 24 Std. mit 28 gefahrenen Runden überlegen Platz 1 in ihrer Altersklassen-Wertung mit 3 Runden Vorsprung auf die zweitplatzierte Mannschaft vom RRG Kleverland. Bei insgesamt 658 gestarteten 4er Teams auf Platz 28 zu fahren, wurde auch von konkurrierenden Teams mit besonderen Respekt gewürdigt. Die Siegerehrungen fanden auf einer großen Tribüne im Expo-Gelände des Ringwerks statt und waren durch die vielen Wertungsklassen ein nicht unerheblicher Aufwand für den Veranstalter.

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