„King of the Lake 2018“ am Attersee: Johanna Hamberger vom RC Straubing erneut Siegerin ihrer Altersklasse

Bereits zum 8. Mal lud der Radsportverein Atterbiker.at am 15. September zum europaweit einzigartigen Einzel- und Mannschaftszeitfahren rund um den Attersee ein. Auch 2018 kämpften wieder 1.200 Rennradfahrer, darunter Profis wie Georg Preidler und Race-Across-America-Gewinner Christoph Strasser, aber auch die österreichische Bundesliga unter perfekten Rennbedingungen um die „Krone“ am Attersee.

Dank der für den Verkehr komplett gesperrten 47.2 km langen Strecke mit 280 Höhenmetern konnten sich selbst Amateure einmal wie richtige Profis fühlen. Das Großaufgebot von rund 150 Einsatzkräften aus Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und 20 Motorrad-Marshalls sorgte gemeinsam mit dem Organisationsteam für die Sicherheit der Teilnehmer.

Nach dem Start der 4er Mannschaften wurden die Einzelstarter in kurzen Abständen auf die Runde geschickt, wobei wertungsrelevant auch zwischen den benutzten Sportgeräten „Rennrad“ oder „Zeitfahrmaschinen“ eine Einteilung stattfand.

Vom Rad-Club Straubing ging in der Klasse „Rennrad Frauen U70w“ Johanna Hamberger an den Start und holte sich sensationell, zum dritten Mal in Serie, in einer Zeit von 1:24,24 Std. (Schnitt 33,6 km/h) den Sieg und wurde damit „Queen of the Lake“ in ihrer Altersklasse. Mit diesem Ergebnis wäre sie auch in der „jüngeren“ Damenklasse RR U60w auf Platz eins gefahren.

Werner Käser konnte in der Zeitfahrklasse „EZF U70m“ in 1:08,22 Std. (Schnitt 41,4 km/h) einen sehr guten vierten Platz belegen. Erster wurde der Gaimersheimer Manfred Böhm vor dem mehrfachen österreichischen Staatsmeister Günter Gugler und dem Schweizer Manfred Thumann.

Die „Krönungszeremonie“ auf dem Königsstuhl der schnellsten Fahrer und Teams wurde traditionell im Rahmen der Siegerehrungen im Festzelt am Attersee würdevoll gestaltet. Den Titel „Queen of the Lake“ als schnellste Frau aller Klassen holte sich bei den Amateuren Adelheid Schütz vom VC Corona Weiden (Schnitt 43,3 km/h), bei den Herren wurde der Deutsche Marcus Baranski (Schnitt 47,2 km/h) zum „King of the Lake“ gekürt.

Das Foto zeigt Johanna auf dem „Königsstuhl“ bei der Siegerehrung.

Johanna Hamberger zum dritten Mal in Serie